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Andachten

God´s Moments - Willi Klundt

Willi Klundt, Pastor der Gemeinde Detmold-Hohenloh, dient seit 2016 als erster Vorsitzender der Bibel-Mission. Begegnungen mit Geschwistern auf dem Missionsfeld sind für ihn immer wieder bewegend. Gemeinsam mit Vorstandsmitglied Artur Hagelgans besuchte er im Frühjahr Projekte der BM in Moldawien und in der Ukraine. Besonders inspirierend - der Dienst der Gemeinden und treuer Geschwister vor Ort.

10.2.2023
Willi Klundt

Ich denke noch immer an den bescheidenen Pastor einer kleinen Gemeinde in der Region Chernivtsi. Damals, als die Flüchtlingswelle aus der Ukraine losbrach, mussten die Gemeinden sofort reagieren. Der Pastor erzählte mir, wie schnell sich mehrere Gemeinden aus der Region organisierten, um geflüchteten Familien mit vereinten Kräften Hilfe zu leisten. Als die ersten Flüchtlinge ihr Dorf erreichten, setzten der Pastor und seine Frau alle Kraft für diese Menschen ein. In ihrem kleinen Gemeindehaus nahmen sie mehrere Familien auf, versorgten sie und kümmerten sich um ihre seelischen Nöte. Sie widmeten sich dieser intensiven Aufgabe so sehr, dass sie ihr kleines Geschäft nicht mehr führen konnten und letztlich schließen mussten. Doch darauf kam es ihnen nicht an. Sie wussten, dass es jetzt an der Zeit war, Menschen in Not zu helfen. Ihre Opferbereitschaft hat mich tief bewegt. Überall durften wir darüber staunen, wie Gott die vielen Tonnen an Hilfsgütern gebraucht hat, die auch wir als Bibel-Mission in die Ukraine bringen durften. So viele Gemeinden sind von Herzen dankbar, dass sie geflüchtete, traumatisierte und hoffnungslose Menschen auffangen und versorgen konnten. Für Tausende ist diese Hilfe - gemeinsam mit dem Einsatz der Christen vor Ort - zu einem starken Zeugnis von Gottes Liebe geworden. Viele haben sich für die Botschaft des Evangeliums geöffnet und zum ersten Mal echte Hoffnung geschöpft, lebendige Hoffnung auf den lebendigen Gott! Das durften wir sogar an Orten spüren, in denen die Menschen unter massiver Zerstörung leiden. Das Dorf Moschun unweit von Kiew ist so ein Ort. Auf dem Weg über stark beschädigte Straßen kamen wir zum Hof des Gemeindehauses. Doch hier herrschte eine ganz andere Atmosphäre. Christliche Musik war zu hören, Kinder spielten auf dem Hof und Erwachsene sprachen lebhaft und freundlich miteinander. Mein Blick fiel auf ein Schild, das an der Frontscheibe eines Kleinbusses angebracht war, und auf dem stand:

Hoffnung für die Ukraine. Ja, es gibt eine göttliche Hoffnung für die Ukraine! Und wieder war ich dankbar für den Dienst der Gemeinden, die ihren Mitmenschen in schweren Zeiten die Hoffnung des Evangeliums bringen, die Hoffnung auf Jesus Christus! Aber Gott vollbringt noch mehr! In schwierigsten Umständen lässt Er neue Gemeinden entstehen, wie im Dorf Pidgajne unweit von Kiew, in dem zahlreiche Häuser durch Raketen beschädigt worden waren. Geschwister aus verschiedenen Gemeinden schlossen sich zusammen und reparierten Dächer und Häuser der Dorfbewohner. Ihr selbstloser Einsatz war der Schlüssel zu den Herzen der meist älteren Menschen. Einige von ihnen besuchen heute die Bibelstunden und Gottesdienste der Gemeinde, und etliche haben sich zu Jesus Christus bekehrt. Für den Herbst ist ein Tauffest geplant. Ja, es gibt Hoffnung für die Ukraine! Gott ist am Werk - und überall ist Seine Botschaft lebendig und hoffnungsvoll! Ihm sei die Ehre dafür!

WIE GOTT WIRKT

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