Mit Ihrer Hilfe haben Gemeinden auf dem Missionsfeld 43.310 Päckchen gepackt und an Kinder in 11 Ländern verteilt: Belarus, Russland, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Aserbaidschan, Armenien, Georgien und Pakistan.
Jesus für dich
Die Spannung der kleinen Amelia ist mit Händen zu greifen. Das schüchterne Mädchen sitzt neben ihrer Mama und verfolgt die Weihnachtsgeschichte vorn auf der kleinen Bühne. Sie kann die Augen nicht von dem Geschehen wenden, und manchmal bleibt ihr förmlich der Mund offen stehen. Noch nie hat sie so etwas gehört, und auf ihrem Gesicht steht diese eine Frage, die sie besonders bewegt: Ist denn das alles wahr? Ist Jesus etwa auch für mich und meine Mama gekommen?
Dass Amelia heute zum Weihnachtsprogramm in die Gemeinde kommen konnte, ist Gottes Wunder. Die Neunjährige wächst in Gulistan (Usbekistan) auf. Ihre Familie – das sind ihre Eltern, ihre ältere Schwester und ihre Großmutter. Sie sind stolz darauf, Muslime zu sein. Das betonen sie auch stets, wenn Tante Natascha aus der Gemeinde der Christen zu Besuch kommt, die sich leidenschaftlich um Familien aus ihrem Stadtviertel kümmert. Tante Natascha hatte Amelia zum Weihnachtsfest in die Gemeinde eingeladen, und ihre Familie erlaubte ihr die Teilnahme in Begleitung ihrer Mutter und ihrer Schwester.
Amelia hat so etwas noch nie erlebt – so viel Freude, so fröhliche Lieder, so freundliche Menschen. Doch am meisten bewegt sie die Geschichte von Jesus, der die Menschen verändern kann. Sie versteht das Anspiel vom schwarzen und vom weißen Herzen. Sie erfährt, dass Jesus in die Welt gekommen ist, um Sein Leben zu geben, damit die Menschen reinen Herzens zu Gott kommen können. Sie begreift, was Weihnachten ist. Und sie fragt sich, ob Jesus das auch für sie und ihre Familie getan hat. Sie schließt ein Weihnachtspäckchen in ihre Arme, und vielleicht ist es ihr in diesem Moment noch nicht bewusst, dass dieses Päckchen die Antwort auf ihre Frage ist. Jesus ist Gottes Geschenk für alle Menschen – auch für dich!
Aus Usbekistan berichtete Nathanael (BM Niedernberg)
Glauben im Verborgenen
Wer in Javan offen von Jesus spricht, setzt sich Gefahren aus. Und doch fahren Zakhar* und seine Frau (Missionare in Tadschikistan) regelmäßig in die streng muslimische Stadt, um die Frohe Botschaft weiterzugeben. Doch die Situation ist ernst. Die Gemeinschaft der Christen steht unter Beobachtung der Behörden. Angst liegt in der Luft. Vorsicht begleitet jeden Schritt. Dennoch folgen der Einladung zum Weihnachtsprogramm so viele Kinder, dass der Raum aus allen Nähten platzt. Die kleine Wohnung, von der Gemeinde unter Mühen als Versammlungsstätte gekauft, ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Allerdings nur mit Kindern. Für die Erwachsenen ist kein Raum mehr. Unser Team drängt sich im Nebenzimmer. Die Mütter der Kinder müssen draußen warten: im Treppenhaus, im Flur, im Kalten.
Nur eine Mutter, Nargiza*, darf bei uns bleiben. Sie hält ein schlafendes Kind auf dem Arm. Weitere vier ihrer Kinder sitzen drinnen und lauschen. Während wir warten, beginnt Nargiza leise zu erzählen. Ihre Geschichte geht unter die Haut.
"Schon als Kind hatte sie an den Sommerfreizeiten der Gemeinde teilgenommen, unterstützt von der Bibel-Mission. Dort hatte sie zum ersten Mal von Jesus gehört und sich bekehrt. Doch ihr Leben nahm einen ganz anderen Verlauf, als sie nach der siebten Klasse zwangsverheiratet wurde. Ihr Mann, deutlich älter als sie, behandelte sie lieblos und mit Härte. Nachdem zwei Kinder zur Welt gekommen waren verließ er sie. Jahre später kehrte er zurück. Drei weitere Kinder wurden geboren. Das Leben blieb schwer. Doch Nargiza hält an Jesus fest. Heimlich liest sie in der Bibel und besucht den Gottesdienst, sooft es möglich ist. Ihr Mann verbietet ihr die Gemeindebesuche. Ihren Glauben darf sie nur im Verborgenen leben. Immerhin erhielt sie die Erlaubnis, zum Weihnachtsprogramm zu kommen, vermutlich nur wegen der Geschenke für die Kinder. Doch Nargiza ist dankbar. Es ist eine Möglichkeit, ihre Kinder in die Gemeinde zu bringen, damit sie von Jesus hören. Es ist eine Chance, ihnen durch die Weihnachtspäckchen zu verstehen zu geben: Jesus ist Gottes Geschenk – auch für dich!"
Menschen, die in Tadschikistan zum lebendigen Glauben an Jesus finden, zahlen oft einen hohen Preis. Vergessen wir sie nicht! Danke, dass sie für Nargiza und unsere Geschwister beten, aber auch für die Menschen, die Jesus noch nicht kennen!
Aus Tadschikistan berichtete Gennadi Neufeld (BM Niedernberg)
Ihre Päckchen sind der Schlüssel
Veronika schaut aufmerksam zu, als die Kinder auf der Bühne ihr Glöckchen schwingen. Sie beobachtet, wie die Farben an der Leinwand erscheinen und jeder Ton zu einem neuen Klang beiträgt! Ihr Bruder Marek dagegen sitzt in der zweiten Reihe und hält sich die Ohren zu. Doch Veronika ist so begeistert dabei, dass sie ihren Bruder schnappt und ihn für die zweite Runde nach vorne auf die Bühne schiebt. Sie bleibt hinter ihm stehen und legt ihm liebevoll die Hand auf die Schulter. Beeindruckend, wie sich die Zehnjährige um ihren siebenjährigen Bruder kümmert.
Die zwei sind ohne ihre Eltern zur Weihnachtsveranstaltung in Beresino (Belarus) gekommen. Voller Freude halten sie am Ende des Programms ihr kostbares Päckchen in den Händen. Dann hören sie die Ansage, dass man sich drüben am großen Tisch etwas Gestricktes aussuchen kann – einen Schal, eine Mütze oder Socken, warme Sachen, die Freunde in Deutschland liebevoll für sie gestrickt haben, von Herz zu Herz! Rasch deponieren Veronika und ihr Bruder ihre Päckchen auf dem Sitzplatz und laufen hinüber. Marek ist gleich wieder zurück, er hat sich ein paar blaue Socken ausgesucht. Noch während wir uns mit ihm unterhalten, zieht er sich zügig an. Er wolle so schnell es geht nach Hause und sein Päckchen auspacken, sagt er. Und er möchte uns unbedingt noch sagen, was ihm heute am meisten gefallen hat: das Geschenk und das Krippenspiel. Nach einiger Zeit kommt auch Veronika zurück – voll bepackt mit Stricksachen! Es ist ihr wichtig, auch etwas für ihr kleines Geschwisterchen und ihre Eltern mitzunehmen.
Kurze Zeit später ist der Papa da, um die Kinder abzuholen. Als Kind war er selbst zu Weihnachten in die Gemeinde gekommen, doch heute besucht er den Gottesdienst kaum mehr. Seine Kinder hingegen kommen jeden Samstag zur Kinderstunde und freuen sich schon auf das nächste Mal. Zum Abschied dürfen wir noch für die Familie beten, und als Vater und Kinder so reich beschenkt und bepackt hinausgehen, freue ich mich, dass die Päckchen der Schlüssel sind: zu den Herzen der Kinder und der Familien, aber auch zum Verständnis von Weihnachten. Der Schlüssel zu Jesus.
Aus Belarus berichtete Sandra Bahm (BM Niedernberg)
*Name geändert
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Durch ihre Spende können Gemeinden auf dem Missionsfeld Weihnachtspäckchen einkaufen!
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